40 Tage Georgien

40 Tage Georgien „Italien des Ostens“, „Balkon Europas“. Seit ihrer Unabhängigkeit 1991 hat sich die Kaukasus-Republik Georgien viele Namen gemacht. Doch welches Land verbirgt sich hinter den Etiketten? Und welche verborgenen Reize hält es für den aufgeschlossenen Reisenden aus dem Westen bereit? Constanze John erkundet Georgien von seiner Hauptstadt Tiflis aus in alle Himmelsrichtungen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mal zu Fuß. Sie reist zu Klöstern und Kathedralen, sucht das Gespräch mit alteingesessenen Einheimischen und einer Schulklasse in Tbilisi.

„Geschichte ist ohnehin komplexer, als wir Menschen es mit unseren Mitteln erfassen können; noch dazu, wenn wir es nicht selbst erlebt haben. Ich bin Schriftstellerin, ich urteile nicht. Wozu auch?“

Constanze John reist 40 Tage durch Georgien. Eine »kurze lange« Zeit, um ein Land kennenzulernen. Sie erlebt das Land mit seiner wechselvollen Geschichte als äußerst facettenreich, lernt gastfreundliche Menschen und die Zutisopeli-Weltanschauung kennen: »Zutisopeli oder Die Minutenwelt ist – Gedicht, Gebet, Lied; Weltanschauung, Lebenshaltung. Fast habe ich das Gefühl, es wurde den Georgiern von Anfang an mit in die geistig-kulturelle Wiege gegeben, denn jedem scheint es hier – zwischen Großem Kaukasus und Schwarzem Meer – im Blut zu liegen.« Zutisopeli ist ein Gedicht, mündlich tradiert, und ein Begriff, um die Vergänglichkeit der Welt auf einen Punkt zu bringen. Die Minute als Metapher für den Augenblick. Die Welt des Augenblicks.

Seit seiner Unabhängigkeit 1991 hat sich die Kaukasus-Republik viele Namen gemacht: so beispielsweise »Italien des Ostens« und »Balkon Europas«. Doch welches Land verbirgt sich dahinter? Und welche verborgenen Reize hält es für Reisende bereit? Etwa 80 Prozent der Menschen, die in dem Land leben, sind Georgier. Darüber hinaus etwa 25 andere Völker: Aserbaidschaner, Armenier, Türken, Russen, Osseten, Abchasen, Assyrer, Pontosgriechen, Juden, Kurden, Kisten, Tschetschenen…; und bis zu ihrer Deportation 1941 auch 40.000 Deutsche.

Constanze John erkundet Georgien von seiner Hauptstadt Tiflis aus in alle Himmelsrichtungen; mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mal zu Fuß. Sie reist zu Klöstern und Kathedralen, sucht das Gespräch mit alteingesessenen Einheimischen und Schulklassen. Eine faszinierende Reise auf der Suche nach der Seele Georgiens.

Constanze John

Constanze John, Jahrgang 1959, lebt – wenn sie nicht gerade auf Reisen ist – in Leipzig. Seit 1997 arbeitet sie als freiberufliche Autorin, u.a. erstellt sie Reisereportagen für den Deutschlandfunk und Deutschlandradio. Für ihr Schreiben wurde sie mit dem renommierten Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis ausgezeichnet. 2015 erschien ihr von der Kritik gefeiertes Buch »Vierzig Tage Armenien – In einem alten Land im Kaukasus«, ebenfalls im DuMont Reiseverlag.

Erscheinungsjahr: 2018 | Constanze John | Dumont Reiseverlag

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