Merab Abramishvili (1957–2006) ist ein Vertreter der zeitgenössischen Kunst Georgiens. Seine besondere Umgangsweise mit der georgischen Ikonografie – des für Georgien besonderen kulturellen Erbes – zeichnet sich aus durch eine Transformation des ikonografischen in eine neue Inbeziehungsetzung desselben im Kontext zeitgenössischer Bildkünste.

Merab Abramishvili Paradise 2005 / Paradise 2005 / Paradise 2007 | Fotos: Gia Chkhatarashvili

Merab Abramishvili Sonnenblume 1990/ Paradise 2006 / Sonnenblume 2005 | Fotos: Gia Chkhatarashvili

Die außergewöhnliche Technik, die Abramischwili verwendet, ist eine traditionell lefkadische Verarbeitungsweise von Fresken. Die Ausführung entsteht dabei auf Holz, wobei die Grundierung mittels Kreide und Holzleim gelegt wird. Erst im nächsten Schritt trägt der Maler die ersten Temperaschichten auf. Diese werden jedoch immer wieder durch ein Abspülen der letzten Schicht abgetragen und wieder neu aufgeschichtet. Den Schlussfirnis legt der Maler durch Eigelb fest. Diese äußerst aufwendige und technisch ausgereifte Verfahrensweise verleiht der Arbeit eine besondere freskoartige Note.

BLACK PANTHER 2005

2020-05-15T17:50:17+02:00

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