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Das NHK Symphony Orchestra, Tokio ist der führende Klangkörper Asiens. Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch und andere namhafte internationale Dirigenten prägten den Stil dieses Orchesters. Wenn es nach Chefdirigent Paavo Järvi geht, soll es auch in Europa kein Geheimtipp mehr sein. Das japanische Orchester geht im Frühjahr 2020 mit seinem Chefdirigenten nach 2017 erneut auf Europatournee und macht dabei natürlich auch in der Berliner Philharmonie Station.

NHK Symphony Orchestra  | Paavo Järvi Dirigent  | Khatia Buniatishvili Klavier

Toru Takemitsu  How Slow the Wind für Orchester

Ludwig van Beethoven   Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37  Khatia Buniatishvili Klavier

Anton Bruckner   Symphonie Nr. 7 E-Dur

Im Programmfokus steht anlässlich des Beethoven-Jahrs dessen drittes Klavierkonzert mit der georgisch-französischen Star-Pianistin Khatia Buniathisvili. Der ebenso poetischen wie fröhlichen und lebendigen musikalischen Meditation Beethovens, folgt Bruckners leidenschaftliche Siebte Symphonie. Cineasten dürfte das Werk besonders vertraut sein, denn Luchino Visconti verwendete die Musik für seinen Film „Senso“ („Sehnsucht“), der eine unglückliche Liebesgeschichte während des italienischen Aufstands 1866 gegen Österreich erzählt.
Das Konzert beginnt mit einem musikalischen Gruß aus der Heimat des Orchesters: Toru Takemitsus 1991 entstandenem, traumhaften und mit unvergleichlicher Raffinesse geschriebenem „How Slow the Wind“.

www.berliner-philharmoniker.de

Foto: G. Evans